Geschichte
Heinz Nippgen, Winzer und Landwirt aus dem Stammhaus der Winzerfamilie im Ortskern Neuleiningens, erfüllte sich 1959 seinen Traum: den Neubau eines Aussiedlerhofes. Dafür hat er sich mitten in den Weinbergen oberhalb von Neuleiningen, mit herrlichem Blick über die Rheinebene, das romantische Burgdorf und die Burgruine, ein großes unerschlossenes Gelände ausgesucht.
Die Kosten für die zum Ort führende Straße, die Bohrung eines Brunnens für die Wasserversorgung, sowie Telefonanschluß mussten von der Familie getragen werden.
Es entstanden Betriebsgebäude für Landwirtschaft und Weinbau, Stallungen für die zur Bewirtschaftung notwendigen Tiere sowie eine kleine Gaststätte. Damals besaß die Familie ca. 4 ha eigene Weinberge. Auf den Feldern wurden Kartoffeln, Getreide und Rüben angebaut.
1960 zog Heinz Nippgen mit seiner Frau Hildegard und dem damals 21-jährigen Sohn Karlheinz ins neue „Haus Sonnenberg“.
Mit einem Teil der Erzeugnisse aus der Landwirtschaft und der eigenen Schlachtung verköstigte Hildegard Nippgen die Gäste. Der erzeugte Wein wurde hier ebenfalls vermarktet.
1970 übernahm Karlheinz Nippgen mit seiner Frau den Betrieb. Vergrößerungen von Gaststätte und Weinbaubetrieb waren die Folge. Aus der kleinen Gaststätte wurde ein bekanntes Speiserestaurant.
http://www.nippgen.net/index.php/weingute/geschichte/1-geschichte#sigProGalleria1ef8120032
Für den Weinbaubetrieb wurden weitere Weinberge gekauft oder zugepachtet. Mittlerweile werden ca. 8 ha Weinberge bewirtschaftet.
Seit 1982 hat Karlheinz Nippgen das Restaurant verpachtet und die Landwirtschaft aufgegeben.
In den Weinbau wurde weiter investiert: Errichtung eines Kellers zur Lagerhaltung, Anschaffung von Maschinen, neuen Tanks, Kühlsteuerung und Weinpresse.
Der Traum von Sohn Kai, ein Barriquekeller zu errichten, wurde verwirklicht.


